Bei der missbräuchlichen Anwendung von Spiropent Tabletten außerhalb der angegebenen Indikationsgebiete und in hohen Dosen können schwere, potenziell lebensbedrohliche Nebenwirkungen auftreten (siehe auch Abschnitt 4.9). Kardiovaskuläre Nebenwirkungen, deren Häufigkeit und Schweregrad dosisabhängig sind, können bei Sympathomimetika, zu denen auch Spiropent zählt, beobachtet werden. Nebenwirkungen sind unerwünschte Wirkungen, die bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Arzneimittels auftreten können. Als mögliche Folge einer Therapie mit ß2-Sympathomimetika kann eine schwerwiegende Hypokaliämie (Absinken der Kaliumkonzentration im Blut) auftreten. Eine Behandlung mit SPIROPENT Tabletten sollte in Ergänzung zu einer entzündungshemmenden Dauertherapie mit Kortikoiden oder anderen entzündungshemmend wirkenden Substanzen erfolgen. Während einige wählen können, um das Risiko wegen der weniger schädlichen Nebenwirkungen zu nehmen, sollten sie immer daran denken, die potenziell extreme Nebenwirkungen als gut. Diejenigen, die hohe Dosen einnehmen, können schnell langfristige Nebenwirkungen erfahren, wie eine Abnahme der Größe, des Gewichts, der Stärke und der Aktivität des Herzens. In nichtklinischen Studien mit Clenbuterol oder Ambroxol allein gab es keine Hinweise auf schädliche Auswirkungen auf die Zeugungs-/Gebärfähigkeit. Sofern eine Dauerbehandlung eines Asthma bronchiale mit "Clenbuterol+Ambroxol" erforderlich ist, soll stets eine begleitende antiinflammatorische Therapie (z.B. mit Kortikoiden) erfolgen. 1 Messbecher mit 5 ml Lösung zum Einnehmen enthält 0,005 mg Clenbuterolhydrochlorid und 7,5 mg Ambroxolhydrochlorid. Falls Sie empfindlich auf ß2-Sympathomimetika reagieren, benötigen Sie in der Regel eine geringere Tagesdosis als die durchschnittlich empfohlene. Die häufigsten Nebenwirkungen von Beta-2-Agonisten betreffen deshalb das Herz-, Stoffwechsel- oder Muskel-Skelett-System. Die übliche Dosierung beträgt für Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren morgens und abends 0,02 mg Clenbuterol. Beim Hund wurden in der hohen Dosis von 250 mg/kg Körpergewicht zentralnervöse Störungen beobachtet, wie sie gleichermaßen bei Applikation von Ambroxol anzutreffen waren. Eine Dosis von 500 mg/kg/Tag war für Muttertier und Junge leicht toxisch (verringerte Entwicklung des Körpergewichts und kleinere Wurfgrößen). BeiEmbryotoxizitätsstudien an Ratte und Kaninchen in Dosierungen biszu 1 mg/kg Körpergewicht bzw. Mutagenitätsuntersuchungen (AMES-Test, Mikrokerntest,V79 [HGPRT]‑Test) und Kanzerogenitätsuntersuchungen an Rattenund Mäusen in Dosierungen bis zu 25 mg/kg Körpergewichtergaben keinen Hinweis auf ein mutagenes, tumorigenes oderkanzerogenes Risiko. InLangzeituntersuchungen wurden nach chronischer oraler Applikationbei Ratten ab einer Dosis von 1 mg/kg/Tag (26 Wochen) undbeim Hund ab einer Dosis von 0,1 mg/kg/Tag (52 Wochen)ischämische kleinherdige Myokardnekrosen bzw. Die Wissenschaftler verwendeten den neuen beta-2 Agonisten Formeterol und injizierten diesen in den Extensor Digitorum Longus (EDL) Muskel von Ratten. Gleichzeitig ist das Medikament bereits in sehr niedrigen Dosierungen im Muskelgewebe aktiv und hat nur geringen Auswirkungen auf das Herz. Es hilft ebenfalls die höhere Selektivität eines beta-2 Agonien zu erreichen. Eine bessere und modernere Lösung bietet die Verwendung des beta-2 Agonien Formoterol. Gleichzeitig entsteht dabei aber keine Auswirkungen auf die Skelettmuskulatur und das Fettgewebe.